Saprize' Japan Blog

Showstream immer wieder gucken

März 4, 2012
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Hier das kann doch tatsächlich den Stream der Tokio Show immer und immer wieder gucken (klicken):

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Veröffentlicht in A-Tak, Gregcore, Live, Tagebuch, The Menace, Uzi-MC, Video

Essen und Karaoke

März 1, 2012
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So, heute sind wir erstmal von einem kleinen Erdbeben wachgerüttelt worden. Verwirrende Sache, wenn Festland plötzlich gar nicht so fest ist.

Karaoke hatten wir gestern, die Must-Have Liste ist also ein bisschen kürzer jetzt.

Vermutlich werden ein paar Punkte offen bleiben, weil bei uns allgemein ein kleiner Day-Off-Bedarf einsetzt. Einfach im Bett bleiben – scheiß auf Tokio? Nee, geht irgendwie doch nicht. Also dann raus. Das Geld muss ja auch irgendwie weg. Und es sind noch nicht alle japanischen Köstlichkeiten gegessen. Gestern war eh‘ schon kurz: nach dem Yaktori-Gelage tags zuvor kam keiner von uns so recht aus dem Bett.

Vorgestern hatten wir noch ein paar Aufnahmen gemacht, für ein Vorhaben, über das uns strengste Geheimhaltung auferlegt wurde (mit der Geheimhaltung nehmen es unsere Gastgeber sehr genau). Also eigentlich haben wir gar keine Aufnahmen gemacht. Es ist lustig, wieder als Band unterwegs zu sein, so Dinge zu tun, die man gemeinhin über Bands in langweiligen Zeitschriften liest, wie: Band X ist zur Zeit im Studio. Ok, war nur ein Tag, aber schön.

Zwei Dinge sind mir in den letzten Tagen besonders aufgefallen:

1) die japanische Küche ist eigentlich nicht exotisch.

In Tokio bekommen wir nichts wirklich Unerwartetes zu essen, es ist nur alles leckerer und frischer. Und das sind nur scheinbar Feinheiten. Sushi ist Sushi, aber der Reis ist viel besser, und die Meerestiere, die darauf liegen, sind mitunter so frisch, dass sie noch zucken, wenn man sie berührt. Kein Scheiß. Das macht dann schon einen entscheidenden Unterschied :)

Gut, darauf ist man als Norddeutscher eingestellt. Man muss ja lange überlegen, bis einem ein Land einfällt, in dem traditionell weniger Wert auf gutes Essen gelegt wird als bei uns zuhause.

Was unerwartet ist:

2) die japanische Sauberkeit. Die Schweiz kann einpacken. In Tokio haben wir den Eindruck, dass die Leute hier nicht nur alles immer sauber machen, nein, sie machen es vorher nicht mal schmutzig. Niemals würde jemand auch nur den Bruchteil einer Zigarettenkippe auf die Straße werfen. Öffentliche Mülleimer gibt es konsequenterweise mal gar nicht. Vermutlich schlucken die den Kram hier einfach runter. In unserem Hotel wird jeden Tag die Klimaanlage zerlegt und in Einzelteilen desinfiziert. Das Gefühl, ungehobelte stinkende Musiker zu sein, kennen wir ja von zuhause. Neu ist das Gefühl, aus einem ungehobelten stinkenden Land zu kommen.

So, Zeit aufzustehen und sich die Frage zu stellen: Wellness? wäre mal gut. Oder Shopping? hatten wir schon, aber es ist auch noch Geld übrig. Essen? Jawoll.


Veröffentlicht in Gregcore, Tagebuch